Konzeption

 

Meine Werke ab 2004 befassen sich mit dem Thema

„Zeitzeichen- Fragmente aus Erinnerungen“,

mit Schwerpunkt der 20er-40er Jahre des letzten Jahrhunderts.

Die Bilder zeigen Fragmente einer vergangenen Epoche (alte Werbung, Schrift, Bilder etc.) und geben zudem Einblicke in das damalige Frauenbild und deren gesellschaftliche Rolle. Durch das übermalen, reißen und der Verarbeitung von Schnittmusterteilen entstanden leicht abstrakte Formen in Anlehnung des Dadaismus der 20er Jahre.

Es sind Bilder und Collagen aus alten Modezeitschriften sowie alten Fotografien vom Flohmarkt entstanden, die ich z.T. mit Ölfarbe, Ölkreide, Leim, Strukturpaste weiter bearbeitet habe.

Alle Werke sind nicht biografisch zu verstehen. Es handelt sich um fremde Personen, die in meinen Bildern weiter leben. Mich faszinieren diese Menschen auf den Fotos. Sie sind unbekannt, namenlos, stumm und sehen einen so unverwandt an... Wie haben sie gelebt, welche Lebensträume hatten sie, was ist wohl aus ihnen geworden?

Meinen Frauenbildern gebe ich einen fiktiven Namen - die biografische Geschichte hingegen entsteht im Kopf der Betrachterin/des Betrachters. Sie sind aufgefordert, sich mit den Bildern kognitiv auseinander zu setzten und eine Brücke von der vergangenen Zeit hin zur Gegenwart zu schlagen, um die Geschichten hinter den Gesichtern zu entdecken. Die Bilder sollen gern die Fantasie anregen und können eigene, verborgene Erinnerungen aufleben lassen.

 

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>>Das Leben hat einen Anfang, aber kein Ende, weil wir unsterblich sind:

Wir leben weiter in den Erinnerungen anderer Menschen!!<<

 

Erinnern Sie sich?!

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>>FENSTER SCHLIESSEN<<